Anti-Terror-Maßnahmen in Europa: EU-Parlament debattiert über Datenspeicherung
- Telefonate, SMS & E-Mails sollen gespeichert werden
- Maßnahmen stoßen im Parlament auf Widerstand
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Das Europaparlament wird heute über die umstrittenen Vorschläge zur massiven Speicherung von Daten sowie über die Asylpolitik in der EU diskutieren. Die Vorschläge von Großbritannien, Frankreich, Irland und Schweden, zur besseren Terrorbekämpfung Daten von Handys, Telefonaten, SMS-Mitteilungen und E-mails zwischen zwölf und 36 Monaten zu speichern, stoßen im Parlament auf Widerstand.
Auch die Pläne des Ministerrates, alle Asylbewerber aus so genannten supersicheren Drittstaaten von vornherein abzuweisen, werden von vielen Abgeordneten abgelehnt. Strittig ist zur Zeit noch, ob das Europaparlament in diesen beiden Punkten ein Mitentscheidungsrecht erhält. (apa)
