In Zellen kollabiert und Blut erbrochen:
Guantanamo-Häftlinge in kritischem Zustand
- Rund 210 Gefangene befinden sich im Hungerstreik
- ai-Kritik: Lager unzureichend medizinisch ausgestattet
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Mehrere hungerstreikende Gefangene im US-Lager Guantanamo auf Kuba befinden sich nach Informationen der Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) in kritischem Zustand. Anwälte, die das Lager kürzlich besuchten, hätten berichtet, dass das Lager unzureichend ausgestattet sei, um die Hungerstreikenden angemessen medizinisch zu betreuen.
Mehrere Gefangene seien in ihren Zellen kollabiert und hätten Blut erbrochen. ai forderte am Montag, dass die Gefangenen von unabhängigen medizinischen Experten untersucht werden dürfen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation beteiligen sich rund 210 Gefangene an dem Hungerstreik. Insgesamt halten die USA auf dem Stützpunkt 520 mutmaßliche Terroristen fest - manche von ihnen seit fast vier Jahren, ohne dass es einen Prozess gegeben hat.(apa/red)
