Trotz schlechtem Wetter: Leicht steigende Beteiligung bei der steirischen Landtagswahl
- 75,55 Prozent nahmen an dem Urnengang teil
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In der Steiermark ist bei der Landtagswahl am Sonntag erstmals seit 1974 die Wahlbeteiligung wieder gestiegen. Dies war in den letzten Jahren nur im Burgenland der Fall. In der Steiermark war die Beteiligung bei der vorigen Wahl noch um mehr als zwölf Prozentpunkte auf 74,76 Prozent abgesackt. Um ähnliches heuer zu vermeiden, wurde erstmals ein vorgezogener Wahltag eingerichtet. 3,93 Prozent der Wahlberechtigten gaben schon am 23. September ihre Stimme ab.
Bei allen Landes- und Bundeswahlen der vergangenen Jahre - außer 2000 im Burgenland und heute in der Steiermark - war die Wahlbeteiligung rückläufig. In der Steiermark war sie zuletzt 1974 gestiegen - und seither von 95,07 Prozent auf 74,76 Prozent abgesackt. Dieser Trend wurde diesmal unterbrochen: Nach dem vorläufigen Endergebnis ohne Wahlkarten nahmen 75,55 Prozent der Wahlberechtigten an dem Urnengang teil.
Im Länder-Vergleich liegt die Steiermark damit immer noch im Mittelfeld. In immerhin drei Ländern - Tirol, Vorarlberg und Wien - übten bei der vorigen Wahl weniger als 70 Prozent ihr Wahlrecht aus. Mit Vorarlberg (60,6) und Tirol (60,9 Prozent) hatten jene Länder zuletzt die schlechteste Wahlbeteiligung, die kurz zuvor als letzte die Wahlpflicht abgeschafft hatten. (apa)
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