"Mandat in Graz unser Ziel": Auch die Liste "parteifrei" will es heute packen
- Werben um Unentschlossene bei "Abschlussappell"
Bei einem "Abschlussappell" versuchte die Liste "parteifrei", die nur in Graz und Graz-Umgebung kandidiert, nochmals Nichtwähler, Nichtwählerinnen und Unentschlossene für die Landtagswahl zu gewinnen. Man wolle als "Schiedsrichterpartner" in den Landtag einziehen, verkündete Spitzenkandidat Andreas Weilharter, der auch bei einem Scheitern - etwa bei der Nationalratswahl - weitermachen will.
"Die Nichtwähler und -wählerinnen könnten sich als die stärkste Kraft herausstellen", meinte Weilharter bei der Veranstaltung im Landhaushof, zu der nur die Kandidaten und einige Medienvertreter gekommen waren. Was ihn daraus optimistisch folgern lässt, dass sie "parteifrei" wählen würden, ließ der Spitzenkandidat offen. Seine Liste möchte jedenfalls eine "Alternative für Politikverdrossene" sein, "ein neutraler und transparenter Partner für die Wähler".
Die "Parteifreien" soll es laut Weilharter auch nach der Landtagswahl auf alle Fälle noch geben. Er möchte mit seiner Liste z.B. bei der Nationalratswahl 2006 antreten. "Es gibt noch viel zu tun, auch österreichweit", ist er überzeugt. Bezüglich des Einzugs in den Landtag sei man zuversichtlich: Da die Liste "parteifrei" bei keiner Umfrage miteinbezogen wurde, gebe es auch keine zuverlässigen Werte.
Wiederholt wurden beim Abschlussappell auch Forderungen nach einem effizienten Umgang mit Steuergeldern, Stärkung der Demokratie, Senkung der Zahl der Nichtwähler sowie nach einem Ende der "Polit-Streitereien". (apa)
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