Vor steirischen Landtagswahlen: Bundes-SPÖ gibt sich optimistisch für Machtwechsel
- Darabos: Mix aus guten Kandidaten und ÖVP-Sumpf
·Steiermark: Wen würden Sie wählen?
Wie geht die Wahl in
der "Grünen Mark" aus?
·Steiermark-Wahl: Klarer Sieg für SPÖ!
Meinung posten: Ergebnis
mit Auswirkung auf Bund?
·Die Wahlplakate: So warben die Parteien!
BILDER: Slogans aus dem
Steiermark-Wahlkampf
Naturgemäß optimistisch gibt sich die Bundes-SPÖ vor der steirischen Landtagswahl, mit der die herbstlichen Urnengänge eröffnet werden. Der "Mix aus guten Kandidaten und dem ÖVP-Sumpf" werde dafür sorgen, dass nach Salzburg neuerlich ein Bundesland in Richtung SPÖ kippe, sagte Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. Er betonte auch die bundespolitische Bedeutung der Steiermark-Wahl.
Die Chancen auf einen Wahlsieg von ÖVP-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic seien nur mehr "relativ gering", glaubt Darabos. Die "panischen Aktionen" der letzten Tage wie die Warnungen vor Rot-Rot würden das bestätigen. Bundespolitisch gestärkt sieht er sich durch eine jüngste SP-Umfrage, laut der 57 Prozent für einen Wechsel seien und nur 30 Prozent die Regierung auf dem richtigen Weg sähen. Auch kompetenzmäßig werde die SPÖ bei den Themen Beschäftigung, Gesundheit, Pensionen und Steuern vor die ÖVP gereiht.
Die jüngste ÖVP-Initiative zur Stärkung des ländlichen Raums bezeichnete Darabos als "dreist". Schließlich seien seit 2002 637 Postämter und 119 Gendarmerieposten geschlossen worden. In der Steiermark und im Burgenland gebe es sogar "sicherheitsfreie Zonen", kritisierte er. Die "Aushöhlung des ländlichen Raumes" setze sich auch auf Kleinschulen, Bezirksgerichte und die Verkehrsinfrastruktur fort, so Darabos. /apa)
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