Ziele der SPÖ bei Landtags-Wahl: Niessl will "klare Verhältnisse" im Burgenland
- Mit 18. Mandat wäre SP "klarer Wahlsieger"
- Kampf um Stimmen 'bis am 9. Oktober um 16.00 Uhr'
·Vertrauensverlust
für fast alle Politiker
Burgenland-Wahl: Bürger hadern mit Kandidaten
·Burgenland: Wen würden Sie wählen?
Wie wird die Wahl am
9. Oktober ausgehen?
·Burgenland: SPÖ vor absoluter Mehrheit
Neue Umfrage: 38% für ÖVP, FPÖ & Grüne bei 6%
·Burgenland-Wahl: SPÖ schafft Absolute!
Meinung posten: Sind Sie mit Ergebnis zufrieden?
·Hintergrund: Infos über das Burgenland
EU-Unterstützung brachte deutlichen Aufholprozess
·Landtagswahlen im Burgenland seit 1945
Klicken: Alle Ergebnisse der letzten 60 Jahre!
·Burgenland: Das waren die Wahlplakate
KLICKEN: Alle Slogans der angetretenen Parteien
Die SPÖ wolle nach der Landtagswahl im Burgenland am 9. Oktober "klare Verhältnisse", erklärte LH Hans Niessl am Montag nach der letzten Sitzung des SP-Landesparteivorstandes vor dem Urnengang in Eisenstadt. Ziel sei weiterhin ein Zuwachs an Stimmen und Prozenten sowie das 18. Mandat. Damit sei "gewährleistet, dass kein Landeshauptmann ohne die Stimmen der SPÖ gewählt werden kann", so Niessl.
Die deutsche Wahl habe gezeigt, "dass, wenn es keine klaren Verhältnisse gibt, es zu Instabilitäten kommt", dass es etwa nur eine sehr dosierte wirtschaftliche Entwicklung gebe, meinte der SPÖ-Chef. Die Wahlkampf-Zwischenbilanz sei aus seiner Sicht positiv: Die Veranstaltungen seien "hervorragend" besucht, man verspüre von Woche zu Woche mehr Zulauf.
Insgesamt könne man dem Wahltag sehr optimistisch entgegenblicken. Zurücklehnen werde man sich nicht: "Wir haben uns vorgenommen, um jede einzelne Wählerstimme bis am 9. Oktober um 16.00 Uhr zu kämpfen." Für die nächsten Tage kündigte Niessl eine Verstärkung des "Offensiv-Wahlkampfes" an. In Anleihe an die Fußballersprache meinte Niessl: "Ich appelliere, dass es im Finale ein möglichst hohes Maß an Fairness geben soll."
Wichtigstes Ziel für die SPÖ sei es, auch künftig jedes Jahr 1.000 neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen. Das dazu im Jahr 2000 gegebene Versprechen habe man gehalten, so Niessl. Als Maßnahmen, um dieses Ziel auch in Zukunft zu erreichen, nannte der Landeshauptmann erneut den Burgenland-Fonds, die Beibehaltung der Wohnbauförderung in ihrer derzeitigen Qualität, den Einsatz um eine möglichst gute Ziel-1-Nachfolgeförderuung sowie Investitionen in Bildung und Qualifikation.
Während etwa in Wien 46,7 Prozent der Stimmen ausreichten, um die absolute Mehrheit zu haben, bekomme man im Burgenland das 18. Mandat erst bei "deutlich über 48 Prozent", es sei auch bei über 50 Prozent der Stimmen noch gegeben, so Niessl. Wenn die SPÖ bei den kommenden Wahlen so stark zulege, dass man das 18. Mandat erreiche, dann gebe es "einen klaren Wahlsieger", nämlich die Sozialdemokraten. Er könne sich dann "nicht vorstellen, dass es hier von anderen Parteien Ver- oder Behinderungen gibt, wie das in den vergangenen Wochen und Monaten der Fall war."(apa/red)
Syrien13:12
UNO-Rüge nach MassakerSicherheitsrat richtet nach Massaker in Houla deutliche Worte an Regierung
Suu Kyi11:03
Erste AuslandsreiseNach 24 Jahren zum ersten Mal wieder ins Ausland: Suu Kyi reist nach Bangkok
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
