Panne bei Sirenenprobe in Oberösterreich: Mühlviertel wegen Störung nicht entwarnt
- Landesfeuerwehr: Fehler lag "im neuen System"
- Wiener Sirenen funktionierten hingegen bestens
Im Rahmen des jährlich stattfindenden Zivilschutz-Probealarms sind am Samstag in ganz Österreich 8.039 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet wurden. 99,08 Prozent der Sirenen gaben nach Angaben der Bundeswarnzentrale im Innenministerium "Laut", im vergangenen Jahr waren es 97,57 Prozent.
Vereinzelt kam es nur beim Absetzen des Signals "Entwarnung" in Teilen Oberösterreichs zu Problemen, berichtete die Leiterin der Bundeswarnzentrale, Doris Ita. Betroffenen waren laut Landesfeuerwehrkommando die Bezirke Eferding, Freistadt, Gmunden, Grieskirchen, Kirchdorf, Linz-Land, Perg, Rohrbach, Urfahr-Umgebung und teilweise auch das Linzer Stadtgebiet.
Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr ertönten vier Signale: Zunächst heulten 15 Sekunden lang alle Sirenen "probeweise". Dann folgte ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. In einer echten Krisensituation sollte man in so einem Fall Radio oder Fernseher einschalten, um sich über Verhaltensmaßnahmen zu informieren.
Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton gab anschließend "Alarm". Im Ernstfall wären dann schützende Räumlichkeiten aufzusuchen und über Radio und TV durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen. "Entwarnung" bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende Dauerton.
Die an jedem ersten Samstag im Oktober stattfindende Probealarmierung dient der Überprüfung der technischen Einrichtungen. Außerdem soll die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale vertraut gemacht werden. (apa/red)
