Die OMV hebt ihre Spritpreise wieder an: Benzin und Diesel werden um 2 Cent teurer!
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Benzin und Diesel in Österreich sind wieder teurer geworden. Erst am Freitag hatten die Mineralölkonzerne die Richtpreise für Superbenzin um zwei Cent angehoben, dann am Montag um einen Cent gesenkt. Nun sind die Richtpreise wieder um 2 Cent in die Höhe gegangen, teilte die OMV am Donnerstagnachmittag mit. Auch Diesel wurde um 2 Cent teurer und kostet damit jetzt wieder gleich viel wie vor der Preissenkung am Montag.
Die Einkaufspreise für Treibstoffprodukte an den Großmärkten in Rotterdam seien zuletzt stark gestiegen und zeigten "einen starken Trend" nach oben, argumentierte die OMV. Man habe ohnehin bereits "mit Verzögerung" reagiert. Auch die Mitbewerber haben laut dem führenden österreichischen Mineralölkonzern die Preise angehoben.
Ein Liter Superbenzin kostet gemäß Richtpreis (dieser gilt für die teuersten Tankstellen, ausgenommen Autobahntankstellen, Anm.) nun 1,194 Euro je Liter, Diesel 1,064 Euro.
Finanzminister Karl-Heinz Grasser hatte zuletzt eine Senkung der österreichischen Treibstoffpreise auf EU-Niveau verlangt und mit Schritten gegen die Mineralölwirtschaft gedroht, wenn die heimische Netto-Preise im dieswöchigen EU-Vergleich weiterhin über dem europäischen Mittel liegen sollten. Nach der Erhebung, die heute, Donnerstag, veröffentlicht worden ist, war Eurosuper in Österreich diesen Montag um 2,3 Cent, Diesel um 0,8 Cent teurer als im EU-Durchschnitt. Eine Reaktion des Finanzministers darauf ist noch ausständig.
Der OMV-Konzern betonte dazu am Donnerstag einmal mehr, als in internationaler Konkurrenz stehendes börsenotiertes Unternehmen beobachte man weiterhin die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten. Für die Preisgestaltung an den heimischen Tankstellen seien "die Rohstoffmärkte und hier in erster Linie die Notierungen in Rotterdam ausschlaggebend", so das Unternehmen.
(apa/red)
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