Freitag, 23. September 2005

Pünktlich zu Herbstbeginn gab es dichten Nebel im Wiener Becken und im Donauraum

  • So verhalten Sie sich bei schlechter Sicht richtig
  • Abblendlicht, Nebelscheinwerfer, langsam fahren

Pünktlich am ersten Herbsttag bildeten sich Freitag früh im Wiener Becken und im Donauraum die ersten Nebelfelder. Die Sichtweiten lagen teilweise unter 100 Meter, so der ÖAMTC. Auch am Wochenende ist in den Morgenstunden in Tal und Beckenlagen mit gefährlichen Sichtbehinderungen zu rechnen.

Allein im Vorjahr wurden in Österreich bei 355 Verkehrsunfällen im Nebel 14 Personen getötet und 461 verletzt. Gefahren birgt der Nebel auch für Passanten im Ortsgebiet. Vier starben 2004, drei davon im Ortsgebiet. "Bei schlechter Sicht sollten sich auch Fußgänger durch reflektierendes Material auf der Kleidung besser sichtbar machen und so schützen", empfiehlt ÖAMTC-Experte Roman Michalek.

Tipps für Autofahrer:

  • Fuß weg vom Gas und die Geschwindigkeit der Sichtweise anpassen

  • Abblendlicht einschalten

  • Im dichten Nebel Nebelscheinwerfer und Schlussleuchten einschalten

  • Abstand zum Vordermann vergrößern

  • Möglichst weit rechts fahren und auf keinen Fall überholen

  • Vorsicht im Baustellenbereich. Oft sind durch den Nebel Markierungen und Verkehrsführungen nicht deutlich genug erkennbar

  • Im Falle eines Unfalles oder einer Panne unbedingt versuchen, das Fahrzeug von der Straße wegzubringen. Ist das nicht möglich, muss man alle Mittel zur Sichtbarmachung ausschöpfen: Warnblinkanlage und Licht einschalten, Pannendreieck aufstellen. Menschen werden im dichten Nebel auf der Fahrbahn nicht gesehen. Keinesfalls auf den Eigenschutz vergessen. Daher gilt, sofort die Warnweste anziehen und sich möglichst schnell in Sicherheit zu bringen, etwa indem man sich hinter die Leitplanke begibt.

  • Bei entsprechend guter Sichtweite Nebelscheinwerfer und Schlussleuchten wieder ausschalten

(APA/red)

23.9.2005 11:51