Haar-Trends für Herbst und Winter: Pony-Frisur feiert ein fulminantes Comeback
- Ansonsten können sich Figaros auf gar nix einigen
- Die meisten huldigen klassicher Hollywood-Eleganz

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Filmstar-Opulenz oder Neo-Romantik, Clean Chic oder gleich Pop-Art - die Friseure sind sich ganz und gar nicht einig, wenn es um den Haar-Trend für Herbst und Winter geht. Es profitieren die Kunden, die aus einer Fülle von Schnitt- und Stylingvorschlägen wählen können! Nur so viel steht fest: Der Pony ist zurück.
"Diese Saison haben wir eine deutliche Verschiebung zu Looks, die wahre Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse reflektieren", sagt Steve Hogan, Kreativdirektor für die "Essential Looks" von Schwarzkopf Professional. Seine Palette reicht vom klar definierten "modernist" Style mit fließenden Linien und asymmetrischem Pony bis zu Hollywood-Glamour mit langen Stufen und intensiven Farben.
Dekorative Details
"Hitchcock-Blond" und "Glam Barock" sind die Schlagworte, unter die Dessange seine Kollektion stellt. Auch US-Stylisten huldigen Klassikern: "Denken Sie an die Romantik mit einem Schuss Punk", sagt Robert Lobetta, Kreativdirektor von Sebastian. "Durch das Interesse an dekorativen Details entfernen wir uns vom Minimalismus der vergangenen Jahre, und das ist sehr inspirierend." Sebastian-Friseure sollen "einen Tick Romantik und den Geist des Barock und Rokokos in die Zukunft tragen".
Sechziger & Siebziger als Pate
Die Sechziger, die Siebziger, die elegante Pariserin und Jackie Kennedy standen bei den für Wella kreierten Frisuren Pate. Cyrill Brune zitiert den Geist der sechziger Jahre mit längerem, entlang der Gesichtsform gestuftem Haar, ausgehend von einem schweren, runden Pony - und mit einem Hauch anglo-sächsischer Perfektion. Star-Friseur Francois Mazeau setzt für das Freiheitsfeeling der siebziger Jahre auf ultrahelles Blond und glattes, langes Haar mit ebenfalls schwer in die Stirn fallenden Fransen.
Very Ladylike
Für Alain Zinzius symbolisiert "La Parisienne" Selbstbewusstsein und Eleganz. Frisurentechnisch bedeutet das zum Beispiel einen durchgestuften Bob mit effilierten Spitzen. Die Farben sind Kastanienbraun oder Kupfer-Blond. Very ladylike: Das Flair von Haute Couture und Jackie Kennedy beschwört Jean-Michel Faretra mit voluminösen Schnitten, brillant leuchtenden Farbeffekten und üppig rundem Styling.
Pagenköpfe & Ponys
Auch BundyBundy ließ sich von den Sixties inspirieren. "Softe Pagenköpfe und kompakte runde Ponys sind unsere Trendprognose", verraten Hans und Georg Bundy. Ihr Farbtipp: "Glühendes Kupferrot". "Wir wollten einen Mix finden, der modern und doch tragbar ist. So entschieden wir uns für die Gegensätze lang-kurz und braun-blond", sagt der Wiener Friseurprofi Roland Strasser. Seine Favoriten: Sandblond, Schokolade, Kaffee.
(apa/red)
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