Mittwoch, 21. September 2005

Droht das totale Chaos? Gewerkschaftsbosse von Polizei & Justiz denken an Streik im Herbst

  • NEWS: Personalvertreter fordern 5.000 neue Beamte
  • Keine Sicherheitgarantie für kommenden EU-Vorsitz

Die Gewerkschaftsbosse aller österreichischen Exekutivbeamten haben sich nun in einem Schulterschluß zusammen gefunden und drohen der Regierung in der aktuellen Ausgebe von NEWS mit einem landesweiten Streik noch im Herbst.

Zentrale Forderung: "Die Exekutive braucht insgesamt 5000 Beamte mehr." Anderenfalls sei, so die Personalvertreter, "insbesondere im Hinblick auf die kommende EU-Präsidentschaft, die Sicherheit im Lande nicht mehr zu gewährleisten".

In NEWS beklagen Kurt Kaipel (Gendarmerie), Franz Pail (Polizei), Gottfried Haselmayer (Kriminaldienst) und Franz Pauser (Justizwache) einen eklatanten Personalmangel. Die Folge: "Schon jetzt macht etwa jeder Polizist 30 Überstunden pro Monat, in Einzelfällen sogar bis zu 100." Allein die Justizwache meldet einen Bedarf von 1000 Planstellen an.

Sollten diese Forderungen nicht erfüllt werden, wird mit "gewerkschaftlichen Maßnahmen" gedroht. Die Personalvertreter: "Wir schließen dabei auch einen landesweiten Exekutivstreik nicht mehr aus."

Noch mehr Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

21.9.2005 12:15