IWF warnt vor weiterem Ölpreis-Anstieg: Wirtschaftswachstum zunehmend gefährdet
- Preis wg. Lieferunterbrechungen nicht wg. Nachfrage
·Spritpreis lässt jeden
3. Österreicher kalt
Umfrage: Nur 18 Prozent steigen auf die Öffis um
·Wirbelsturm "Rita" lässt Ölpreis steigen
OPEC-Quoten-Anhebung bringt keine Entspannung
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Die steigenden Ölpreise gefährden dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge zunehmend das weltweite Wirtschaftswachstum. Der Preis erhöhe sich neuerdings stärker wegen Lieferunterbrechungen statt wie bisher infolge der großen Nachfrage, sagte IWF-Chefvolkswirt, Raghuram Rajan, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.
Bevor der Hurrikan "Katrina" zahlreiche Raffinerien und Bohrinseln der USA außer Betrieb gesetzt hatte, seien die Preise wegen des großen Bedarfs etwa in China gestiegen. Diese Nachfrage habe schnelles Wachstum bedeutet. Störungen bei den Öllieferanten dagegen würden durch fundamentale Probleme wie zu kleine Produktionskapazitäten verursacht. Die Verbraucher würden nervös, die Stimmung verschlechtere sich und das Wachstum werde belastet.
Der nächste Hurrikan "Rita" wird zum Wochenende an der Küste am Golf von Mexiko erwartet. Dort könnte er nach Angaben des staatlichen Energieinformations-Dienstes (EIA) 23 Prozent der US-amerikanischen Raffinerie-Kapazitäten gefährden.
(apa/red)
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