Bundesliga legt sich auf Teamchef fest:
Am Montag Einigung auf einen Kandidaten
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Die österreichische Fußball-Bundesliga will sich am Montag im Rahmen der Präsidentenkonferenz in Oberwaltersdorf auf einen gemeinsamen Teamchef-Kandidaten einigen. "Dort wird sicher ein Meinungsbildungsprozess stattfinden", kündigte Bundesliga-Vorstand Georg Pangl an.
Die Bundesliga verfügt durch Präsident Stronach sowie dessen Stellvertreter Martin Pucher und Gerhard Hirschmann über drei von insgesamt 14 Stimmen im in der Teamcheffrage maßgeblichen ÖFB-Präsidium, dem außerdem noch ÖFB-Boss Stickler, die neun Präsidenten der Landesverbände und der ÖFB-Finanzreferent angehören. Auch Pangl und ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig sitzen in dem Gremium, haben allerdings kein Stimmrecht.
Abseits der Teamcheffrage zog Pangl nach ziemlich genau einem Jahr im Amt ein zufriedenes Resümee. In punkto Zuschauerzahlen befinde man sich "in Richtung All-Time-High", auch die Zusammenarbeit mit Free-TV-Partner ATVplus habe sich verbessert. Positiv wertet der Burgenländer in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Privatsender die Berichtserstattung über die Red-Zac-Liga ab 21. Oktober (Freitag) schon nach dem ersten Spielfilm sendet und ab 16. Oktober (Sonntag) vormittags eine Wiederholung von den Spielen der zweithöchsten österreichischen Spielklasse bringt.
Schwarzer Schatten Wettaffäre
Weniger Freude bereiteten dem Vorstand zuletzt die angebliche Wettaffäre rund um das Liga-Match Ried - Sturm, was ebenfalls auf der Präsidentenkonferenz zur Sprache kommen wird. "Unsere Vorgehensweise war richtig, ich würde wieder so handeln", sagte Pangl, der wegen seiner Aussagen vor allem von Ried kritisiert worden war. "Mein Ö3-Interview würde ich anders formulieren und nicht Fakten mit Gerüchten vermischen", meinte der Burgenländer.
Auch die Diskussionen um die jüngsten Schiedsrichter-Leistungen hätte sich Pangl gern erspart. "Dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer dass ich versuchen werde, den Schiedsrichtern zu helfen", erklärte Pangl, der die positive Stimmung vor der Heim-EM nützen will, um die Infrastruktur einiger Stadien zu verbessern, indem etwa in möglichst vielen Arenen Vidi-Walls installiert werden.
(apa)
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