Schumacher lässt Karriereende offen: "So lange ich konkurrenzfähig bin, fahre ich"
- "Ferrari hatte viele gute Jahre, jetzt ein schwierigeres"
·Platz 3 reicht: Alonso wird F1-Weltmeister!
Montoya gewinnt GP in Sao Paulo vor Räikkönen
·Wer gewinnt das Rennen in China?
UMFRAGE: Wer ist Ihr Favorit für Shanghai?
·UMFRAGE: Wer wird
neuer Weltmeister?
Stimmen Sie ab bei der großen Networld-Umfrage
·Der Endstand in der Formel1-WM 2005
Wertungen bei Fahrern
und den Konstrukteuren
·Ihre Meinung zählt: Formel-1-Diskussion
Was sagen Sie zu den PS-Helden des Motorsports?
·Das Resultat des Grand Prix von China!
PLUS: Die Ergebnisse aller Saison-Rennen
Michael Schumacher denkt noch lange nichts ans Ende seiner eben so beeindruckenden wie einmaligen Formel-1-Karriere. "Das ist komplett offen", sagte der siebenfache Weltmeister am Donnerstag in Sao Paulo. "Ich fühle mich wie ein kleiner Junge, der seiner größten Leidenschaft frönen kann. So lange ich konkurrenzfähig bin, so lange fahre ich." 2006 endet Schumachers Vertrag mit dem italienischen Traditionsteam.
Die aktuelle Schwäche der "Scuderia" hat Schumachers Liebe zum Motorsport nicht abgeschwächt. "Wir hatten viele gute Jahre, jetzt eben ein schwierigeres", sagte er. "Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt, aber wir sind zum Kampf bereit." Die Gefahr, dass er angesichts der Dominanz von McLaren-Mercedes und Renault auch in nächster Zeit keine echte Titelchance haben könnte, schreckt Schumacher nicht und hat auch keinen Einfluss auf seine Planung.
Der Deutsche ist inzwischen der älteste aktive Grand-Prix-Pilot. Aber auch dies ist für ihn kein Grund, demnächst den Helm an den Nagel zu hängen. "Ich bin 36, aber mein Hirn und mein Körper signalisieren mir etwas anderes", erklärte Schumacher.
Seine Chancen beim Großen Preis von Brasilien am Sonntag schätzt der vierfachee Sao-Paulo- Sieger eher gering ein: "Es gibt keinen Grund, jetzt ein Wunder zu erwarten." Er hoffe, dass Bridgestone einen Reifen liefere, mit dem Ferrari ein gutes Ergebnis erzielen könne.
Schumacher bedauerte, dass Rubens Barrichello die Scuderia nach sechs Jahren verlässt und 2006 für BAR-Honda fährt. "Das ist etwas traurig für uns. Wir hatten eine gute Zeit", sagte er. "Aber wir müssen seine Entscheidung akzeptieren." Seinem künftigen Teamkollegen Felipe Massa traut Schumacher einiges zu. "Wir müssen aber abwarten, wozu er fähig ist." (apa/red)
