Nach WM-Kampf gestorben: Ehemaliger Weltmeister Johnson erlag Verletzungen
- Eine Folge des Kampfs gegen Mexikaner Chavez
US-Box-Profi Leavander Johnson ist an den Folgen seiner Verletzungen aus dem verlorenen WM-Kampf gegen den Mexikaner Jesus Chavez gestorben. Der 35-Jährige hatte sich vor fünf Tagen in dem Duell um den IBF-Titel im Leichtgewicht schwere Kopfverletzungen zugezogen und musste notoperiert werden.
Der Titelverteidiger hatte nach dem in der 11. Runde abgebrochenen Kampf in der Kabine das Bewusstsein verloren und lag seit der Notoperation im künstlichen Koma. Als die Nieren versagten und das Herz nicht mehr selbstständig schlug, wurden die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt.
Johnson hatte 16 Jahre für einen WM-Titel gekämpft und verlor ihn bei erster Gelegenheit. "Ich habe ihn gerade zerstört", sagte Chavez unmittelbar nach dem Fight. Nach einem Besuch am Sterbebett schlug der neue Weltmeister weniger martialische Töne an: "Es ist sehr schwierig für mich, daran zu denken, dass so etwas in einem Kampf gegen mich passieren konnte. Ich spreche der Familie von Leavander Johnson mein Beileid aus."
(apa)
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