Rad-WM in Madrid: Australier Rogers als Erster zum WM-Hattrick im Zeitfahren!
- Sieg vor Spanier Gutierrez und Schweizer Cancellara
- Beim Einzelzeitfahren war kein Österreicher dabei
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Schweizerin gewinnt den Titel im Einzelzeitfahren
Michael Rogers hat in Madrid ein Kapitel Radsport-Geschichte geschrieben: Der Australier schaffte als erster Fahrer den WM-Hattrick im Einzelzeitfahren. Nach seinen Titeln 2003 (nach Disqualifikation des gedopten David Millar) und 2004 setzte sich der 25-Jährige in Spanien nach 44,1 Kilometern mit 24 Sekunden Vorsprung auf Lokalmatador Jose Ivan Gutierrez durch.
Der Spanier verhalf den WM-Veranstaltern zum zweiten Silber nach Zeitfahr-Silber von Joane Somarriba am Vortag. Er war nur zwölf Hundertstel schneller als der drittplatzierte Schweizer Fabian Cancellara.
Rogers, der in der kommenden Saison von QuickStep zum Ullrich-Rennstall T-Mobile wechselt, hatte sich das Rennen perfekt eingeteilt. Nach dem ersten Viertel war er Fünfter, bei Halbdistanz Zweiter hinter Gutierrez und nach 33 Kilometern lag er mit sieben Sekunden Vorsprung an der Spitze.
Da waren die Positionen schon bezogen, auch wenn Cancellara dem Spanier im Finish noch gefährlich nahe rückte. Für den Mitfavoriten Alexander Winokurow (KZK/+1:20) blieb nur Rang fünf hinter dem Spanier Ruben Plaza (0:44). Österreicher war keiner am Start.
Ergebnis:
1. Michael Rogers (AUS) 53:34 Minuten (49,939 km/h)
2. Jose Ivan Gutierrez (ESP) 0:24 zurück
3. Fabian Cancellara (SUI) gleiche Zeit
(apa/red)
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