Rad-WM in Madrid: Christiane Soeder
belegt beim Einzelzeitfahren Rang elf
- Schweizerin Karin Thürig krönt sich zum Champion
- Soeder: "Schlechte Tagesform, kein Rhythmus"
Rang elf im WM-Einzelzeitfahren der Damen - das war bei weitem nicht das, was sich Christiane Soeder für den ersten Bewerb der Rad-Weltmeisterschaften in Madrid erhofft hatte. Die 30-Jährige büßte am Mittwoch auf den 21,9 Kilometern in der spanischen Hauptstadt 1:45,61 Minuten auf die Schweizerin Karin Thürig ein, die ihren Titel erfolgreich verteidigte. "Normalerweise verliere ich rund 40 Sekunden auf sie, leider hat die Tagesform nicht gepasst", meinte Soeder enttäuscht.
Die Wahl-Wienerin war bei Halbdistanz als Achte noch auf Kurs zum angepeilten Top-Sechs-Rang gelegen, doch die Steigung rund sieben Kilometer vor dem Ziel warf sie weit zurück. "Normalerweise komme ich da gut drüber, aber heute habe ich überdreht und danach überhaupt keinen Rhythmus mehr gefunden", sagte Soeder, für die auf dem zweiten Abschnitt nur die 17. Zeit gestoppt wurde. Ihre Hoffnungen auf einen Spitzenplatz waren nicht unbegründet gewesen, denn bei Rundfahrten hatte sie im Kampf gegen die Uhr ihre Position in der Weltklasse bewiesen.
Für das Straßenrennen am Samstag setzte sie in der ersten Enttäuschung die Erwartungen nicht hoch an. "Da rechne ich mir nicht zu viel aus, ich werde die Teamkolleginnen unterstützen", sagte die Ärztin, die ihre Karriere vorerst bis zur Heim-WM 2006 in Salzburg fix geplant hat. Danach werde sie über die sportliche Zukunft entscheiden, in ihren Beruf möchte sie aber schon im heurigen Winter einsteigen.
Im Zeitfahren der Herren am Donnerstag ist Österreich nicht vertreten. Einen echten Spezialisten gibt es im ÖRV nicht, und ohne Chancen auf einen Top-Ten-Platz spart etwa Rene Haselbacher, der als guter Zeitfahrer gilt, lieber die Kraft für das Straßenrennen am Sonntag. Zum engeren Favoritenkreis im Zeitfahren zählen Weltmeister Michael Rogers (AUS), Bobby Julich (USA) und Fabian Cancellara (SUI).
Söder über Platz elf enttäuscht
Rang elf im WM-Einzelzeitfahren der Damen - das war bei weitem nicht das, was sich Christiane Soeder für den ersten Bewerb der Rad-Weltmeisterschaften in Madrid erhofft hatte. Die 30-Jährige büßte am Mittwoch auf den 21,9 Kilometern in der spanischen Hauptstadt 1:45,61 Minuten auf die Schweizerin Karin Thürig ein, die ihren Titel erfolgreich verteidigte. "Normalerweise verliere ich rund 40 Sekunden auf sie, leider hat die Tagesform nicht gepasst", meinte Soeder enttäuscht.
Die Wahl-Wienerin war bei Halbdistanz als Achte noch auf Kurs zum angepeilten Top-Sechs-Rang gelegen, doch die Steigung rund sieben Kilometer vor dem Ziel warf sie weit zurück. "Normalerweise komme ich da gut drüber, aber heute habe ich überdreht und danach überhaupt keinen Rhythmus mehr gefunden", sagte Soeder, für die auf dem zweiten Abschnitt nur die 17. Zeit gestoppt wurde. Ihre Hoffnungen auf einen Spitzenplatz waren nicht unbegründet gewesen, denn bei Rundfahrten hatte sie im Kampf gegen die Uhr ihre Position in der Weltklasse bewiesen.
Für das Straßenrennen am Samstag setzte sie in der ersten Enttäuschung die Erwartungen nicht hoch an. "Da rechne ich mir nicht zu viel aus, ich werde die Teamkolleginnen unterstützen", sagte die Ärztin, die ihre Karriere vorerst bis zur Heim-WM 2006 in Salzburg fix geplant hat. Danach werde sie über die sportliche Zukunft entscheiden, in ihren Beruf möchte sie aber schon im heurigen Winter einsteigen.
Im Zeitfahren der Herren am Donnerstag ist Österreich nicht vertreten. Einen echten Spezialisten gibt es im ÖRV nicht, und ohne Chancen auf einen Top-Ten-Platz spart etwa Rene Haselbacher, der als guter Zeitfahrer gilt, lieber die Kraft für das Straßenrennen am Sonntag. Zum engeren Favoritenkreis im Zeitfahren zählen Weltmeister Michael Rogers (AUS), Bobby Julich (USA) und Fabian Cancellara (SUI).
(apa/red)
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