Dramatische Szenen in der Antarktis: Zwei Argentinier aus Gletscherspalte gerettet!
- Die Männer konnten unverletzt geborgen werden
Dramatische Rettungsaktion in der Antarktis geglückt: Bei Temperaturen von minus 22 Grad hat ein Spezialkommando der argentinischen Streitkräfte auf der zu Chile gehörenden King-George-Insel im Südpolarmeer zwei Argentiniern gerettet, die in eine Gletscherspalte gestürzt waren.
Das vierköpfige Rettungsteam wurde mit einem Hubschrauber auf dem Collins-Gletscher abgesetzt, wo der Wissenschafter Augusto Thibaud und der Unteroffizier Teofilo Gonzalez am Samstag verunglückten, wie die Behörden in Buenos Aires mitteilten.
Nachdem das Bergungsteam auf Skiern die Geltscherspalte erreicht hatte, gelang es einem der Männer, sich 50 Meter tief in die Spalte abzuseilen. Ein Lebenszeichen von den beiden Vermissten fand er anfangs nicht. Die Suche ging aber dennoch weiter.
Die beiden verunglückten Argentinier gehörten zu einem fünfköpfigen Expeditionsteam. Ihre drei Begleiter waren zum Zeitpunkt des Unglücks wenige Meter von der Gletscherspalte entfernt. Sie wurden gerettet und befanden sich auf der Insel-Station Frei. Von dort wurden permanent die Wetterbedingungen überwacht, um die Gefahren für das Bergungsteam abzuschätzen.
Der Leiter des fünfköpfigen Expeditionsteams, der Korvettenkapitän Jorge Pavon, sagte, die Gletscherspalte sei zwischen 70 und 200 Meter tief gewesen. Die Bergungsaktion grenzte an einen Selbstmordversuch. (apa)
