Hilfe von ganz oben: BZÖ-Obmann Haider unterstützt Steirer-Freunde im Wahlkampf
- Forderung nach Erhöhung der Studiengebühren
- Neuregelung der Ausländerbeschäftigung gefordert
·Steiermark: Wen würden Sie wählen?
Wie geht die Wahl in
der "Grünen Mark" aus?
·NEWS enthüllt Hirsch- manns Geheimnis
Kein Geld aus Abfindung an uneheliche Tochter
·NEWS: Paierl statt Klasnic nach Wahl?
VP-Wirtschafts-Mächtige wollen Paierl-Comeback
Wahlkampfhilfe für den steirischen BZÖ-Landtag-Spitzenkandidaten Michael Schmid gab es am Donnerstagmorgen von Kärntens LH Jörg Haider in Graz: Haider wiederholte dabei seine Forderungen der vergangenen Tage nach stärkerer Anhebung der Mindestpensionen, wozu er "die ÖVP und den Finanzminister" drängen werde. Weiters erneuerte Haider seine Forderung nach einer Erhöhung der Studiengebühren im ersten Semester auf 5.000 Euro, bei einem Ausgleich von 4.637 Euro für Österreicher. Ferner wollten Haider und Schmid einen höheren Heizkostenzuschuss in der Steiermark sowie eine Neuregelung der Ausländerbeschäftigung.
Bei Kleinstrentenbeziehern müsse der Ausgleichszulagensatz erhöht werden, um die Menschen von der Armutsgrenze weg zu holen, so Haider. Das solle Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) regeln, der ja derzeit wegen der hohen Treibstoffpreise Mehreinnahmen habe. Für österreichische Maturanten solle es den Uni-Scheck in Höhe von 4.637 Euro geben, wodurch die Gebühren für sie unverändert 363 Euro betragen würden. Dadurch würde der "Ansturm ausländischer Studenten" (im überwiegenden Falle Deutsche, Anm.) auf die Unis gebremst werden.
In der Arbeitsplatzfrage stellte Haider eine einfache Rechnung auf: "Es gibt 390.000 ausländische Beschäftigte und 300.000 Arbeitslose." Ferner wolle er eine "gezielte Rückführung" von ausländischen Arbeitslosen in deren Heimatländer. In Graz müssten man sich außerdem restriktivere Zugangsmöglichkeiten für Ausländer in Gemeindebauten überlegen, verlangte der Kärntner LH.
Spitzenkandidat Schmid hob die eigene Treibstoffaktion zur verbilligten Abgabe von Benzin hervor und erklärte bezüglich Wahlkampf, die gute Stimmung im Land hinsichtlich BZÖ sei "fast schon trügerisch".
(apa)
