Steiermark-Wahl: Klasnic hofft auf "klare Verhältnisse" und warnt vor KPÖ-Beteiligung
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Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (V) hofft bei der steirischen Landtagswahl am übernächsten Sonntag auf "klare Verhältnisse". In Deutschland sei gestern all das eingetreten, was sie sich nicht wünsche, sagte Klasnic im Wiener Zigarrenklub. Sie hoffe, dass es in der Steiermark eindeutige Verantwortlichkeiten gebe.
Die Landeshauptfrau warnte vor einem Einzug der KPÖ in die Landesregierung. Sie hoffe nicht, dass eine Situation entstehe, wo in der Landesregierung je vier Mitglieder von ÖVP und SPÖ und einer der KPÖ vertreten sind und es dann von der Stimme der KPÖ abhänge, welche Entwicklung die Steiermark nehme. Gefragt seien "ein waches Auge und Verantwortung". Politik sei "kein Spiel". Sie hoffe, dass die Steirerinnen und Steirer das verstehen, versuchte Klasnic ihren Landesleuten ins Gewissen zu reden.
Mit wem sie nach der Wahl zusammenarbeiten wolle, verriet die Landeshauptfrau nicht. Die Verhandlungen würden nach der Wahl geführt. Sie kündigte aber an, sich um eine "breite Mehrheit" bemühen zu wollen.
Zur Causa Herberstein stellte Klasnic klar: "Ich stehe zum Tiergarten." Er solle weiter bestehen, die Verhandlungen in diesem Fall werde der neue Landtag abschließen. Die Kontrolle über die Verwendung der Fördermittel werde der frühere Rechnungshofpräsident Franz Fiedler begleiten.
Die EStAG ist nach den Worten der Landeshauptfrau ein "Leitbetrieb". Der Energiebetrieb sei "das best geprüfte Unternehmen" und ein Unternehmen, das in Ordnung sei. Klasnic gestand zu, dass sie damit "keine einfache Zeit" gehabt habe. Trotz vieler anders lautender Ratschläge habe sie gewusst, "dass ich es selber machen muss". Heuer würden die Eigentümer eine "ordentliche Dividende" bekommen. (apa/red)
