Mysteriöser Tod auf A2: Mann rauchte nach Unfall noch Zigarette, brach dann zusammen
- Lkw-Lenker sprach zuvor noch mit Unfallgegnern
Nachdem er mit seinem Unfallgegner noch eine Zigarette geraucht hatte, ist ein Lkw-Lenker Mittwochmittag auf der Südautobahn (A2) gestorben. Nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion war der 59-jährige Deutsche im Gemeindegebiet von Matzendorf-Hölles (Bezirk Wiener Neustadt) mit seinem Sattelschlepper in Richtung Graz unterwegs. Ein 27-Jähriger wollte ihn mit einem Transporter überholen.
Der Lastwagen zog nach links, die beiden Fahrzeuge kollidierten. In weiterer Folge wurde der Transporter gegen die Mittelleitwand gedrückt. Während der 27-Jährige und sein Beifahrer unverletzt blieben und den Kastenwagen am Pannenstreifen abstellte, schleuderte der Lkw nach rechts und landete im Straßengraben.
Nach Aussage des 27-Jährigen telefonierte der Lenker des Schwerfahrzeugs. Dann stieg er aus seinem Wagen und stellte sich zu seinen Unfallgegnern. Er sagte, er könne sich nicht an den Crash erinnern, und zündete sich eine Zigarette an. Plötzlich brach er bewusstlos zusammen. Die beiden Insassen des Transporters wollten noch Erste Hilfe leisten - ohne Erfolg. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt.
(apa/red)
