Zweites Murenopfer von Gasen gestorben: 77-Jährige Steirerin erlag den Verletzungen
- Unglückshaus wird wahrscheinlich abgerissen
- Vizebürgermeister: "Haben vom Regen die Nase voll"
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Die schweren Murenabgänge vom August in der Oststeiermark haben ein weiteres Todesopfer gefordert. Jene 77 Jahre alte Frau, die zusammen mit ihrer Schwiegertochter in ihrem Haus im oststeirischen Gasen von einer Schlammlawine verschüttet worden war, ist im LKH Bruck an der Mur ihren schweren Verletzungen erlegen. Dies teilte der Vizebürgermeister der APA mit. Die 50 Jahre alte Schwiegertochter konnte in der Unglücksnacht zum 22. August nur noch tot geborgen werden.
Der Sohn der 77-Jährigen war zum Zeitpunkt des Murenabgangs auf dem Weg zur Arbeit gewesen und hatte deshalb überlebt. Das zerstörte Haus müsse nun wahrscheinlich abgerissen werden, so Vizebürgermeister Franz Hinterleitner (V). Bei einem weiteren Haus in der Nähe sei eine Stützmauer gegen den rutschgefährdeten Hang eingezogen worden. Immer noch gesperrt wegen eines großen instabilen Hanges ist die Landesstraße, die nach Birkfeld führt. Gasen ist nach wie vor nur über die kleinen Straßen über Strassegg und Brandlucken erreichbar.
Dem Vizebürgermeister macht die feuchte Jahreszeit Sorgen: "Vom Regen haben wir wirklich die Nase voll. Wenn es endlich aufhören würde, könnten wir wieder an das Instandsetzen der Wege und Straßen gehen". Viel Zeit habe man nicht mehr. "Bei uns schneit es ja schon oft im Oktober herunter", so der Vizebürgermeister. Einige Häuser seien auch immer noch evakuiert. (apa/red)
