Nach Seilbahn-Unglück in Sölden: Weiter warten auf Untersuchungsergebnisse
- Hubschrauber-Teile werden in Wien untersucht
- PLUS: Alle Informationen zum tragischen Unglück
·Sölden: Pilot glaubt an technischen Defekt
"Ich sehe die Bilder vor mir, die ganze Nacht"
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Seilbahn-Katastrophe im Ötztal fordert neun Tote
·Ungeheure Kräfte wirkten auf Kabinen
Sie schleuderten Insassen
durchs Fenster ins Freie
·Viele Zwischenfälle in
der Firmengeschichte
Heli Alpin Knaus schon
oft in den Schlagzeilen
·Strafrechtliche Folgen wahrscheinlich
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
·Bergbahn erst im Herbst 2002 eröffnet
Modernste Technik und Sicherheitmaßnahmen
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Unfälle seit Jahr 2000
Die Untersuchungen am Unglückshubschrauber von Sölden dauern an. Derzeit werden in Wien die aus dem Helikopter ausgebauten Teile kriminaltechnisch überprüft. Ein Ergebnis sei vorerst nicht absehbar, sagte der Leitende Innsbrucker Staatsanwalt, Rudolf Koll, am Mittwoch.
Er vermute, dass das Ergebnis "nächste Woche" vorliegen werde, meinte Koll. Im Mittelpunkt stehe weiter der Transporthaken, der geöffnet war. Der verlorene Betoncontainer war auf eine Seilbahn gestürzt. Neun Menschen aus Deutschland, darunter sechs Kinder, waren getötet worden.
Nach dem Unglück hatte der Pilot beteuert, nicht den elektronischen Auslöser am Kopf des Steuergerätes betätigt zu haben. Er zeigte sich von einem technischen Defekt überzeugt.
(apa/red)
