Forscher entwickeln Handys für Zugvögel: Sollen nur wenige Gramm schwer sein
- Mini-Mobiltelefone dienen der Standortbestimmung
- Forscher erhoffen sich so Infos über Klimaerwärmung

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Bald gibt's auf für Vögel Handys. Wissenschaftler wollen Zugvögel mit Mini-Mobiltelefonen ausstatten, um so deren Standort bestimmen zu können. Die Geräte sollen nur wenige Gramm leicht sein. Als möglicher Partner ist Mobilfunkbetreiber T-Mobile im Gespräch. Die Forscher erhoffen sich von den gewonnen Daten Aufschlüsse über die Klimaerwärmung.
Mini-Mobiltelefon für Vögel
Ornithologen der Oregon State University entwickeln ein Mini-Mobiltelefon für Zugvögel. Damit ausgestattet sollen die Tiere nicht telefonieren, sondern ihren Standpunkt automatisch an Handymasten weitergeben, berichtet die Netzeitung.
Nur wenige Gramm schwer
Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch exakte Kenntnisse über die Flugroute und den Aufenthaltsort der Vögel. Bislang ist noch kaum bekannt, welche Route die Vögel nehmen, weil es keine Funkgeräte gibt, die deren Signal über eine große Entfernung weitergeben könnten. Die Mini-Handys sollen nur wenige Gramm schwer sein.
T-Mobile als Partner?
Die Geräte werden lediglich in der Lage sein, eine einfache Kennung zu übermitteln. Damit wollen die Wissenschaftler den Batterieverbrauch möglichst gering halten, um die Vögel über große Strecken hinweg verfolgen zu können. Einer der Ornithologen sagte, man sei bereits in Verhandlungen mit Mobilfunk-Betreibern wie T-Mobile, so die Netzeitung.
Erkenntnisse über Klimaerwärmung erwartet
Die Forscher erhoffen sich von den Zugvögeln vor allem Aufschlüsse über die globale Erwärmung und die Ausrottung der Lebensräume der Vögel. Wenn man mehr über die Brutstätten und die Populationsverläufe erfahre, könne man viele Rückschlüsse ziehen, so die Netzeitung. (red)
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