Fujitsu-Roboter als Kundenbetreuer: Enon soll ab November im Handel erhältlich sein
- Der kleine Helfer soll mehr als 44.000 Euro kosten
- Kann sich Wege merken und Gegenstände hochheben

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In japanischen Geschäften soll den Kunden künftig ein Roboter weiterhelfen: Der vom Fujitsu-Konzern entwickelte Roboter "Enon" kann sich Wege in einem Büro, Restaurant oder Laden merken und Gegenstände von bis zu einem halben Kilogramm hochheben, wie das Unternehmen mitteilte. Der 130 Zentimeter hohe "Enon" soll im November in Japan in den Handel gehen. Etwa zehn Bestellungen lägen bereits vor, hieß es.
Kosten soll der Geselle mit der künstlichen Intelligenz sechs Millionen Yen (44.379 Euro), die Software schlägt extra zu Buche. Ausgestattet ist "Enon" mit einem Stimmerkennungsprogramm, Kameras und Sensoren. Auf seinen Rollen kann er sich mit rund drei Stundenkilometern vorwärts bewegen.
Überzeugt hat der Roboter bei einer Pressevorführung allerdings nicht so ganz: Als er die Journalisten durch einen Flur führte, übersah er einen Karton mit Broschüren, die er hätte aufnehmen sollen. Und eine Kiste, die er auf einen Tisch stellen sollte, stieß "Enon" mehrmals um, bevor er sie greifen konnte. (apa/red)
