Grazerin wurde nach Internet-Affäre zur Erpresserin: Frau gab Rache als Motiv an
- Konnte Beendigung der Verhältnisse nicht verkraften
- 3 Fälle bekannt, Polizei rechnet mit weiteren Opfern

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Gegen eine 42-jährige Grazerin ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Erpressung. Die Frau soll in drei Fällen erpresserische Geldforderungen an Männer gestellt haben, mit denen sie über Internet-Singleseiten Beziehungen gehabt hatte. Als Motiv gab die Frau "Rache" für die Beendigung der Verhältnisse seitens der Männer an.
Zwei der Erpressten erstatteten Anzeige, ein dritter zahlte 300 Euro, weil die Frau drohte, Aufzeichnungen sexueller Handlungen zu veröffentlichen bzw. an die Ehefrau zu schicken. Bei ihrer Einvernahme gab die 42-Jährige an, sie hätte die Schreiben nur zum Schein verfasst und hätte ihre Drohungen ohnedies nicht wahr machen wollen. Dennoch geht die befasste Polizeiinspektion Leibnitz davon aus, dass es noch mehr Opfer von Erpressungen geben könnte. (apa/red)
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