Mittwoch, 14. September 2005

Der Escort-Skandal: Ein Callgirl packt aus - Jetzt beginnt die Jagd auf Promi-Freier

  • Der große NEWS-Insider-Report: Ein Top-Callgirl erzählt, wie das Sex-Business wirklich läuft

Der Escort-Skandal. Jetzt beginnt die Jagd auf Promi-Freier, die 17-Jährige in Wien als Sex-Sklavinnen bestellten. Der große NEWS-Insider-Report: Ein Top-Callgirl erzählt, wie das Sex-Business wirklich läuft.
Sex-Biz: Der jüngste Escort-Skandal ist nur die Spitze des Eisbergs …

Barbora ist ein ganz normales Mädchen von 19 Jahren: Sie hört gern aktuellen Pop, fährt ab auf Enigma, ist ziemlich angetan von Antonio Banderas. Sie studiert Psychologie, trägt ausgewaschene Hüftjeans, zeigt gern ihren Bauchnabel und hofft, dass der Sommer noch ein wenig andauert. „Später will ich einmal ein Kind. Oder vielleicht zwei“, sagt sie und zieht vor dem NEWS-Fotoshooting professionell ihre Lippen nach.
Barbora ist kein ganz normales Mädchen von 19 Jahren. Geboren am 10. August 1986 in der litauischen Hauptstadt Vilnius, als ältere von zwei Töchtern einer Verkäuferin. Als 15-Jährige von einem Scheich in den Arabischen Emiraten entjungfert, wenig später an einen Callgirlring in Wien geraten. Zwei Kunden pro Tag, Monatssalär manchmal bis zu 3.000 Euro. „Ich werde irgendwann einmal reich sein. Und dann höre ich mit dem Job auf“, sagt sie auch noch.

Keine Pretty Woman. Barbora V. und ihre Geschichte ist die reale Antithese zu „Pretty Woman“. Wohlhabende Freier zwar und Luxusessen in Cityrestaurants, im Porsche-Cabrio zum Sex, aber keine Liebe danach.

Barbora hat nur einmal in ihrem kurzen Leben geweint, damals unter der Dusche in einem Palast nahe Dubai, als sie wusste, dass sie in derselben Nacht ihre Unschuld verlieren würde.

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14.9.2005 16:46