"Sehe mich nicht mehr als Junior": Klien will auch nächstes Jahr für Red Bull fahren!
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Seit Dienstag steht fest, dass Formel-1-Pilot Christian Klien auch die abschließenden drei Rennen der Saison 2005 bestreiten wird. Zudem hat der Vorarlberger seit der Minardi-Übernahme durch Red Bull auch sein Ticket für die WM 2006 sicher. Angesichts des großen Vertrauensbeweises durch das Red-Bull-Team ist für den 22-Jährigen klar, in welchem Cockpit er kommendes Jahr sitzen will - in dem von Red Bull Racing.
"Ich sehe Red Bull Racing als das 'große Team' und Minardi als das 'Junior Team'. Ich bestreite kommende Saison mein drittes Formel-1-Jahr und sehe mich daher nicht mehr als 'Junior'", stellte Klien im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur klar. Derzeit testen der Österreicher und der Italiener Tonio Liuzzi, Freund und großer Rivale in einer Person, drei Tage lang (Dienstag bis Donnerstag) in Silverstone.
Zur jüngsten Shoppingtour von Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz, am vergangenen Samstag wurde Minardi erworben, meinte Klien: "Eine tolle Sache. Nächstes Jahr werden vier Autos mit Red-Bull-Lackierung unterwegs sein. Gleichzeitig sind das sechs Red-Bull-Fahrerplätze."
Von der Entscheidung, dass er auch in Brasilien (25. September), Japan (9. Oktober) und China (16. Oktober) an der Seite des Routiniers David Coulthard um WM-Zähler kämpfen darf, hatte Klien bereits am Montagabend erfahren, die Öffentlichkeit wurde dann am Dienstag informiert. "Aus meiner Sicht ist es natürlich eine sehr, sehr gute Entscheidung und eine optimale Lösung. Es ist in der Formel 1 sehr wichtig, dass man am Ball bleibt, dass man Erfahrung sammelt und dass man konstant im Auto sitzt", freute sich Klien.
Pluspunkt Nummer eins im Vergleich zu Liuzzi dürfte Kliens Erfahrung sein - der Österreicher kennt bereits die Strecken und soll daher im Finish der Saison Zähler im Kampf um Platz sechs in der Konstrukteurswertung einholen. Klien selbst weiß am besten, wie sehr er sich im Vergleich zu 2004 gesteigert hat. "Es ist doch ein großer Unterschied zu erkennen. Das habe ich schon beim Saisonstart in Australien gemerkt. Man weiß, auf was es ankommt. Man versteht sein Auto besser, kann besser mit den Ingenieuren arbeiten und weiß, dass man jede Runde pushen muss. Die Erfahrung macht in diesem Sport ungemein viel aus." (apa/red)
