Hirschmann revidiert Ziele: Will Mandat auch bei schlechtem Abschneiden annehmen
- "Werde profiliertester Oppositionspolitiker sein"
- Will Rot-Rot-Grün um jeden Preis verhindern
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Er dürfe nicht zulassen, dass eine Situation entsteht, "wo die SPÖ mit den Kommunisten zusammen, möglicherweise auch den Grünen, so mir nichts, dir nichts zu einer Mehrheit kommen", nannte Listenführer Gerhard Hirschmann als einen Grund für sein Antreten bei der Landtagswahl am 2. Oktober. Die KPÖ in der Landesregierung wäre ein "fatales Zeichen für die Wirtschaft". Revidiert hat Hirschmann seine Mitte Juli geäußerte Absicht, für den Fall, nicht mindestens drittstärkste Kraft zu werden und einen Regierungssitz zu erringen, nicht weiter machen zu wollen: Gerade nach den Vorfällen der jüngsten Zeit werde er "selbstverständlich" auch ein Landtagsmandat annehmen.
Er würde "mit Sicherheit der profilierteste Oppositionspolitiker der nächsten Periode sein".
Es schmerze ihn, dass die ÖVP im Moment "schwächelt", er trete aber mit seiner Gruppierung an, "dass wir dem bürgerlichen Lager eine neue Führung geben, eine neue Stärke geben". Hirschmann räumte in einer ORF-Steiermark-Telefonfragestunde ein, mit ÖVP-Landeschefin Waltraud Klasnic "einige Differenzen" gehabt zu haben, "die uns auf verschiedene Wege gebracht haben". Gewundert habe ihn allerdings, "mit welcher Brutalität" manche in ihrem Umfeld "um ihren Sessel kämpfen".
(apa/red)
