Wintereinbruch auf Österreichs Bergen: Schneefallgrenze unter 2.000 m gesunken
- Kettenpflicht auf Großglockner Hochalpenstraße
- Steiermark: Sölkpass-Straße musste gesperrt werden
Die Schlechtwetterfront, welche weite Teile Österreichs seit Samstag mit Regen und Schneefall durchzieht, hat vor allem in den Höhenlagen Spuren hinterlassen. Die Schneefallgrenze lag am Vormittag örtlich unter 2.000 Metern und somit waren die letzten 400 bis 500 Meter der Großglockner Hochalpenstraße schneebedeckt. In der Obersteiermark musste die Sölkpassstraße gesperrt werden.
Eine Überfahrt über die Großglockner-Aussichtsstraße zwischen Heiligenblut in Kärnten und Fusch in Salzburg war laut ÖAMTC nur mit Ketten möglich. Bis Samstagvormittag waren rund 15 Zentimeter Neuschnee gefallen.
Am späten Samstagnachmittag machte der Wintereinbruch dann erstmals die Sperre einer Passstraße erforderlich gemacht. Es handelte sich um den Sölkpass auf 1.788 Meter. Da auf der Strecke zwischen Murau und Sankt Nikolai im Bezirk Liezen (L704) mit weiteren Schneefällen und Schneeverwehungen zu rechnen sei, dürfte die Sperre zumindest die Nacht auf Sonntag aufrecht bleiben.
Zuvor war wegen des Wintereinbruchs bereits auf der Großglockner Hochalpenstraße Schneekettenpflicht verhängt worden. Laut ARBÖ dürften andere Passstraßen nicht von Sperren betroffen seien, da sie allesamt unter der Schneefallgrenze lägen.
(apa)
