Gegen Flut ausländischer Studenten:
Haider fordert 5.000 Euro Studiengebühren!
- Kostenersatz für heimische Maturanten durch 'Scheck'
- LH: "Es herrscht Panik unter unseren Studenten"
·Erster Eignungstest an Uni durchgeführt
Angehende Studenten stellten sich Prüfung
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Eine Erhöhung der Studiengebühren auf 5.000 Euro kann sich BZÖ-Obmann Haider vorstellen, erst kürzlich hatte er 1.000 Euro gefordert. Im Gegenzug sollten österreichische Maturanten einen Teil der Kosten durch einen "Scheck" ersetzt bekommen. Diese Maßnahme gegen die Flut ausländischer Studenten an Österreichs Universitäten will Haider Bildungsministerin Gehrer vorschlagen.
"Es herrscht Panik unter unseren Studenten", begründete Haider am Montag nach einer Kärntner BZÖ-Klausur seinen Vorstoß. Die Anzahl an angehenden Akademikern betrage seit der Änderung des Universitätsgesetzes in Folge des jüngsten Urteils des Europäischen Gerichtshofes an einigen Instituten bis zu 80 Prozent. "Diese nehmen den Österreichern den Platz weg", meinte Haider. Sein Modell sieht vor, Studienflüchtlinge aus dem Ausland künftig kräftig zur Kasse zu bitten.
Einen Vorschlag zur derzeitigen Rekordarbeitslosigkeit brachte Haider ebenfalls ein - und auch dabei ging es um Ausländer: Diese sollten nach längerer Arbeitslosigkeit in Österreich wieder in ihre Heimat "zurückgeführt" werden. Maßnahmen gegen den Mangel an Jobs in Kärnten hat das BZÖ am Montag beschlossen. "Während sich andere mit sich selbst beschäftigen, beschäftigen wir uns mit der Arbeitslosigkeit", meinte LHStv. Strutz in Richtung Koalitionspartner SPÖ, der sich am selben Tag mit der Obmannfrage auseinander gesetzt hatte.
Im orangen Paket soll unter anderem eine Beschäftigungsoffensive für Kärntner Jugendliche enthalten sein. Arbeitssuchende unter 25 Jahren könnten in Zukunft unter Patronanz des Landes und des AMS zu einer Schul- oder Berufsausbildung gelangen. Haiders einzige Bedingung: "Es gibt dann keine Ausrede mehr, so etwas nicht zu machen." Wer das Angebot nicht annehme, könnte seinen Arbeitslosenanspruch verlieren. (apa/red)
