EU will mehr Schutz für Kinder im Internet: Besser Kontrolle von Websites nun gefordert
- .KID-Dömane und Kinder-Gütezeichen sind geplant
- Schutz vor rassistischen und gewälttätigen Inhalten

·Kids kennen auch die dunkle Seite des Webs
Wissen über Porno- und Drogen-Sites Bescheid
·Eltern überwachen ihre Kids elektronisch
US-Dienste informieren über Treiben der Kinder
·China: Keine Killer-Games für Kinder
Regierung verbietet Spiele für unter 18jährige
Die EU will den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet verbessern. Einem entsprechenden Maßnahmenkatalog stimmte das Europaparlament in erster Lesung zu. Unter anderem soll eine Internet-Domäne namens .KID geschaffen werden, die kontrollierten, kindgerechten Webseiten vorbehalten bleibt. Ferner schlägt das Parlament ein Gütezeichen für Betreiber vor, die sich an einen Verhaltenskodex halten.
Ziel sei es, Kinder und Jugendliche besser vor Websites mit pornografischen, rassistischen und gewalttätigen Inhalten zu schützen, erläuterte die französische Liberale Marielle de Sarnez. Derzeit gebe es weltweit schätzungsweise 260 Millionen Internet-Seiten mit pornografischem Inhalt. Rund 470.000 davon hätten einen pädophilen Charakter. Die Zahl der Kinder-Pornos im Web sei zwischen 2003 und 2004 um 70 Prozent gestiegen. Angesichts dieser Entwicklung regt das Straßburger Parlament außerdem spezifische Internetschulungen für Kinder und Informationskampagnen für die Lehrer an. (apa/red)
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