NEWS: VP- und SP-Landeshauptleute gemeinsam gegen "Ölscheich Grasser"
- Pröll, Niessl und Pühringer fordern Maßnahmen gegen hohe Belastung der Autofahrer durch Spritpreis
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ist nicht gleich Rohöl
Je "leichter" und "süßer", desto höher ist der Preis
In Interviews mit der Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklären die drei Landeshauptleute der größten Pendler-Bundesländer, wie sie Autofahrer und Haushalte angesichts explodierender Ölpreise entlasten wollen:
Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl nennt Finanzminister Karl-Heinz Grasser, "den Ölscheich, der am kräftigsten bei den Autofahrern abkassiert". Weil Pendler "nicht zum Spaß Auto fahren", fordert Niessl "eine Halbierung der Mehrwertsteuer auf Sprit auf zehn Prozent und eine Halbierung der Mineralölsteuer." Dazu müsse "selbstverständlich" das Kilometergeld entsprechend der Teuerung bei Benzin und Diesel angehoben werden. Niessl überlegt, "gemeinsam mit den burgendländischen Pendlern ganz konkrete, massive Aktionen, falls die Bundesregierung das Volk nicht hören will. Denn die Schmerzgrenze ist sicher erreicht."
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll erklärt, dass "man sich schon ernsthaft eine Entlastung der Bürger überlegen muss, wenn der Ölpreis so hoch bleibt wie derzeit." Er selbst werde jedenfalls in Niederösterreich die Heizöl-Zuschüsse vor dem Winter um 50 Prozent anheben.
Und Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer meint angesichts der "Preisentwicklung der letzten Tage, dass man für die Pendler etwas tun muss. Wenn sich der Ölpreis dauerhaft bei 80 Dollar pro Barrel festsetzt, dann wird eine Steuerentlastung sicher zum großen politischen Thema, dem ich mich nicht entziehen werde."
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!
