Mittwoch, 7. September 2005

Brau-Boss Büche zum Insider-Skandal:
"Ich habe eine absolut weiße Weste"

  • Im NEWS-Interview nimmt Bier-Chef Büche erstmals umfassend zu Insider-Vorwürfen gegen ihn Stellung

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS wehrt sich Brau Union-Boss Karl Büche vehement gegen die Insider-Vorwürfe rund um den Heineken-Deal. Büche im NEWS-Interview: "Die Leute sollen mich nicht für blöd halten. Jede Informationsweitergabe wäre ein Torpedo gewesen, der den ganzen Deal gefährdet hätte."

Büche schließt aus, dass er selbst Informationen weitergegeben hat, die von Personen aus dem Umfeld des Unternehmens zu ihrem finanziellen Vorteil hätten genützt werden können: "Ich habe eine weiße Weste. Ich bin seit Jahren tagtäglich mit Insiderinformationen korrekt umgegangen. Und wenn ich tausendmal gefragt worden bin, von wem auch immer, so habe ich tausendmal nichts gesagt. Und die anderen Familienmitglieder haben noch viel weniger gewußt als ich."

Und Österreichs mächtigster Bier-Manager ortet die Ursache der jetzt erhobenen Vorwürfe in einem Prozeß, den eine Aktionärsgruppe rund um den ehemaligen BBAG-Aktionär Helmut Marsoner angestrengt hat. Dieser hatte seine Bieraktien vor Bekanntwerden der Übernahme durch Heineken verkauft und klagt jetzt auf entgangene 53 Millionen Euro. Büche dazu: "Ich verstehe ja, dass ihn die verlorene Chance wurmt. Aber ich habe mir nichts vorzuwerfen, die Herren Marsoner gelten ja ansonsten als nicht gerade wirtschaftsfremd".

Befürchtungen, dass der holländische Brau-Riese Heineken die Zentraleuropa-Zentrale schwächen und zudem österreichische Marken zugunsten Heineken einstellen werde, erteilt Büche eine Absage: "Die Position des österreichischen Standorts ist langfristig abgesichert. Und der Vorwurf des Einheitsbiers Heineken ist irr."

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!

7.9.2005 12:11