Nach Slowakei-Neiderlage: Klinsmann setzt gegen Südafrika auf seine jüngste DFB-Elf!
- Mit Schweinsteiger, Jansen, Sinkiewicz und Podolski
- Ballack: "Es wäre besser, wenn Olli jetzt da wäre"
·Deutschland verliert
0:2 in der Slowakei
Herbe Niederlage durch blamable Abwehrleistung
·Der große Rückblick
auf die WM-Quali 2006
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Der deutsche Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann will im freundschaftlichen Länderspiel gegen Südafrika am Mittwoch (20:30 Uhr) in Bremen mit der jüngste Formation seiner Amtszeit die 0:2-Niederlage am Samstag in der Slowakei vergessen machen. Klinsmann kündigte am Dienstag den Einsatz von Lukas Sinkiewicz (19 Jahre), Marcell Jansen (19), Lukas Podolski (20) und Bastian Schweinsteiger (21) an, die in der Slowakei allesamt erst zur Halbzeit beim Stand von 0:2 eingewechselt worden waren.
"Alle vier kommen von Anfang an zum Zuge", erklärte der Teamchef, will die radikale Verjüngung der zuletzt nicht konkurrenzfähigen Abwehr (Owomoyela, Mertesacker, Jansen und Sinkiewicz bringen es zusammen nur auf 23 Länderspiele) aber nicht als Überreaktion auf die Slowakei-Pleite, sondern "von langer Hand geplant" verstehen. "Die Mannschaft hat sich vom Engagement her nichts zu Schulden kommen lassen. Das Auftreten war absolut in Ordnung."
Nicht in Ordnung findet hingegen Kapitän Michael Ballack, dass Klinsmann erneut auf seinen Bayern-München-Kollegen Oliver Kahn als Führungsspieler im Tor verzichtet. "Es wäre besser, wenn Olli jetzt da wäre. Die jungen Spieler schauen zu ihm auf", kritisierte der Spielmacher. Stattdessen hütet Dauer-Konkurrent Jens Lehmann im Duell des WM-Ausrichters von 2006 (Deutschland) mit jenem von 2010 (Südafrika) das deutsche Tor, der Stuttgarter Timo Hildebrand ist Ersatz.
(apa/red)
