Nach Pannen bei "Katrina"-Krise: Ansehen von Bush auf tiefstem Stand seit Amtsantritt!
- Vertrauen in Präsident als Krisenmanager schwindet
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Vor dem Hintergrund der Hurrikan-Katastrophe in den USA sind die Umfragewerte von Präsident George W. Bush auf den tiefsten Stand seit seinem Amtsantritt im Jänner 2001 gefallen. Einer am Samstag veröffentlichten Umfrage des Magazins "Newsweek" zufolge sind nur noch 38 Prozent mit seiner Amtsführung zufrieden. Die Pannen beim Krisenmanagement nach dem Hurrikan "Katrina" ließen Bushs Ansehen deutlich sinken: 52 Prozent der Befragten gaben an, sie bezweifelten Bushs Fähigkeit, in innen- wie außenpolitischen Krisensituationen die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Auch im Kampf gegen den Terrorismus, einem von Bushs Hauptanliegen, ließen die Befragten Zweifel an dem Präsidenten erkennen: 48 Prozent gaben an, sie hätten bei diesem Thema kein Vertrauen mehr in Bush. 46 Prozent äußerten die Einschätzung, sie könnten sich in dem Bereich auf Bush verlassen.
Erstmals in einer "Newsweek"-Umfrage überwog die Zahl der Kritiker des Irak-Kriegs. 49 Prozent gaben demnach an, der Krieg sei nicht gerechtfertigt gewesen; 46 Prozent halten ihn für richtig. In einer ebenfalls am Samstag veröffentlichten Umfrage des Magazins "Time" sprachen sich 61 Prozent der Befragten dafür aus, die Ausgaben für den Irak-Einsatz zu kürzen, um mit dem Geld die Nothilfe und den Wiederaufbau in dem Katastrophengebiet in den US-Südstaaten zu finanzieren.(apa/red)
