Dienstag, 6. September 2005

Peitschende Winde und schwere Regenfälle:
"Ophelia" streift die Küste North Carolinas

  • Häuser zerstört, Ortschaften versinken im Wasser
  • BILDER: Erste Vorboten haben die Küste erreicht!

Hurrikan "Ophelia" hält mit peitschenden Winden und schweren Regenfällen die Küste des US-Bundesstaates North Carolina weiter fest im Griff. Einzelne Holzhäuser entlang der Küste wurden zerstört, Straßen überschwemmt und ganze Ortschaften versanken im Wasser.

Wie der US-Fernsehsender NBC mitteilte, brach für rund 70.000 Haushalte zeitweilig die Stromversorgung zusammen. Nach Angaben des Nationalen Hurrikan- Zentrums in Florida bewegt sich "Ophelia" nur sehr langsam richtig Nordosten weiter. Entlang der Küste müssten Bewohner weiter mit einer Sturmflut von bis zu zweieinhalb Metern rechnen.

Aber es gibt auch einen Hoffnungsschimmer: "Ophelia" wurde in die Kategorie Tropensturm zurückgestuft. Er hatte sich abgeschwächt. Die Windgeschwindigkeiten in dem Wirbel waren auf 112 Kilometer pro Stunde zurückgegangen. Das Zentrum des Sturmes lag am Abend rund 72 Kilometer süd-südöstlich von Cape Hatteras. Nur die Ausläufer von "Ophelia" haben die Küstenregion des Bundesstaates North Carolina gestreift. (apa/red)

6.9.2005 21:45