Deutschland-Wahl: Am Sonntag sind rund 630.000 Wahlhelfer ehrenamtlich im Einsatz
- Zählen Stimmen aus und melden Ergebnis weiter
- 80.000 Stimmlokale wird es im Bundesgebiet geben
Bei der Bundestagswahl am 18. September sind in ganz Deutschland rund 630.000 Helfer in über 90.000 Wahlvorständen (entspricht den österreichischen Wahlsprengeln) ehrenamtlich im Einsatz. Diese Zahl nannte Bundeswahlleiter Johann Hahlen in Wiesbaden.
Nach seinen Angaben wird es am Wahltag etwa 10.000 Briefwahlvorstände und rund 80.000 Stimmlokale geben, wobei die Wahlbezirke nicht zu groß sein sollen, um den Wählern lange Wege zu ersparen. In jedem Wahllokal gibt es einen Wahlvorstand, der sich aus Wahlvorsteher, seinem Stellvertreter und drei bis sieben Beisitzern zusammensetzt.
Dieser Wahlvorstand organisiert und überwacht die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl, erklärt bei Bedarf den Bürgern die Wahlformalitäten, zählt nach Schließung des Wahllokals die Stimmen aus und meldet das Ergebnis weiter. Manche Großstädte benötigen für die Durchführung der Bundestagswahl allein bis zu 10.000 Wahlhelfer.
Der Bundeswahlleiter appellierte an die Bundesbürger, sich verantwortungsbewusst für diese Ehrenaufgabe zur Verfügung zu stellen. Zugleich dankte Hahlen herzlich allen, die am 18. September als Wahlhelfer "unserer Demokratie - und damit uns allen - einen grundlegenden Dienst erweisen". (apa)
