Explosion im Gaza-Streifen: Fünf Menschen bei Detonation getötet, 30 weitere verletzt
- Palästinensische Regierung ordnete Untersuchung an
- Sprengsatz soll vorzeitig in die Luft gegangen sein
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Israelische Siedlungen wurden 1967 errichtet
Die palästinensische Regierung hat die Untersuchung der Explosion in Gaza angeordnet, bei der gestern fünf Palästinenser getötet und mehr als 30 andere verletzt worden waren. Das Innenministerium teilte mit, es solle geklärt werden, ob es sich um einen Unfall oder einen israelischen Luftangriff handle.
Die Explosion ereignete sich in einem östlichen Stadtteil, der als Hochburg islamischer Extremisten gilt. In dem Gebäude leben nach palästinensischen Angaben vorwiegend Mitglieder der radikalen Hamas-Bewegung mit ihren Familien.
Die Explosion in einem Haus von Hamas-Anhängern in Gaza-Stadt ist nach Darstellung der palästinensischen Regierung durch einen Unfall verursacht worden. Damit wies die Regierung am Dienstag Behauptungen der radikalen Hamas-Bewegung zurück, die israelische Armee hätte das Gebäude vor der Explosion beschossen. Bei dem Vorfall waren am Vortag fünf Menschen getötet und mehr als 30 weitere verwundet worden, darunter Frauen und Kinder.
Die Explosion sei durch ein Feuer verursacht worden, das bei der Herstellung von Sprengsätzen entstanden sei, teilte das palästinensische Innenministerium als Ergebnis einer Untersuchung mit. Die Hamas hielt weiter an ihrer Version fest. Ministerpräsident Ahmed Korei hatte bereits zuvor erklärt, er könne sich angesichts des Rückzugs der Israelis aus dem Gaza-Streifen nicht vorstellen, dass die israelische Armee das Haus angegriffen habe. (apa/red)
