Spannung vor Steiermark-Wahl: IMAS-Umfrage sieht SPÖ 4 Prozentpunkte vor ÖVP!
- SPÖ 37-40, ÖVP 33-36, Grüne 7-9, KPÖ, Liste Hirschmann und FPÖ je 4-6, BZÖ 2-4
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Die SPÖ liegt nach einer IMAS-Umfrage bei einer Umfrage für die Landtagswahlen in der Steiermark mit 37 bis 40 Prozent vor der ÖVP, die nur auf 33 bis 36 Prozent käme. Die Grünen wären demnach dritter mit sieben bis neun Prozent.
Dahinter folgen gleichauf die KPÖ, die Liste Hirschmann und die FPÖ mit je vier bis sechs Prozent Stimmenanteil. Bereits etwas abgeschlagen folgt das BZÖ mit zwei bis vier Prozent.
VP-Schützenhöfer sieht in SPÖ "wahren Gegner"
"Wir haben die Wahl noch lange nicht gewonnen, aber auch noch lange nicht verloren", meinte der steirische ABB-Obmann Landesrat Hermann Schützenhöfer auf dem Stadtgruppentag des ÖAAB in Graz. Die Hauptstoßrichtung seiner Attacken galt den Sozialdemokraten: "Wir müssen uns den Kopf frei machen für den wahren Gegner, das ist die SPÖ, die sich auf leisen Sohlen an die Macht schleichen will - und das ohne Leistung."
Den SPÖ-Powerplan nannte Schützenhöfer "eine Aneinanderreihung von Gemeinplätzen, gleichsam eine rote Null". Gegeißelt wurde von ihm auch die 230.000 Euro teure Büroeinrichtung von Spitzenkandidat LHStv. Franz Voves: Seine einzige "Erneuerung", so der ÖVP-Politiker in Anlehnung an die SPÖ-Wahlwerbung, sei "die seines Büros um den Preis eines Einfamilienhauses". Käme die SPÖ an die Spitze, drohe ein "Rückfall in die Zeiten der Konsumpleite und des Verstaatlichen-Desasters".
Schützenhöfer gab zu, dass die ÖVP Fehler gemacht habe, aber: diese seien gemeistert worden, und Fehler könne nur machen, wer arbeite. Waltraud Klasnic habe in der EStAG "aufgeräumt" und bei Herberstein "einen Schlussstrich gezogen", so der Landesrat, der zum engen Kreis von Klasnics Führungsriege gezählt und in Medien auch als ein möglicher Nachfolger gehandelt wird. Schützenhöfer stellte sich demonstrativ hinter die ÖVP-Landeschefin: Alle sieben Mitbewerber hätten nur ein Ziel, nämlich Waltraud Klasnic zu stürzen. "Sie ist eine Frau mit Herz und Verstand - wer sonst sollte in Zeiten der Globalisierung an der Spitze des Landes stehen?", so die rhetorische Frage ins Publikum, gefolgt von der Auflistung jener Daten, die die Steiermark unter Klasnic "exzellent" dastehen ließen.
"Der Wahlkampf hat sich dramatisch zugespitzt, die unterste Schublade regiert", resümierte der ÖVP-Politiker den Stil des bisherigen Wahlkampfs und wartete mit seiner Art Motivationsparolen auf: "Wir werden im Zieleinlauf die Nase vorne haben, wenn wir die Wähler davon überzeugen, dass ein Landeshauptmann aus einer linken Koalition heraus ein Rückschritt für das Land wäre." (apa/red)
