Warnung der Konsumentenschützer: Oftmals Schadstoffe in Kinder-Abziehbildern
- Ökotest: 8 von 16 Tattoos könnten krank machen
- Krebsverdächtige Stoffe & Hormon-Mittel waren drin
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Einzelkinder angeblich weniger leistungsfähig
Viele selbstklebende Tatoos für Kinder enthalten laut einem Bericht der Verbraucherzeitschrift "Ökotest" Schadstoffe. Bei einem Test von 16 der bunten Abziehbildchen wiesen die von der Zeitschrift beauftragten Labore in acht Stickern erhöhte Mengen Dibutylzinn (DBT) nach, berichtete "Ökotest".
Der Stoff, der vermutlich als Farbstabilisator eingesetzt wurde, könne bereits in kleinsten Mengen hormonell wirken. In anderen Produkten wurden den Angaben zufolge die Krebs erregenden oder krebsverdächtigen Stoffe Benzol und Styrol gefunden, die über Atemwegen und Haut in den kindlichen Körper gelangen könnten. Auch die in Kinderspielzeug verbotenen Phthalat-Weichmacher wurden demnach nachgewiesen.
Sieben von 16 waren ungenügend
Insgesamt schnitten sieben der 16 getesteten Sticker mit der Bewertung "ungenügend" ab. Sechs Produkte bekamen Noten zwischen "ausreichend" und "befriedigend", lediglich zwei Produkte bekamen die Note "sehr gut" beziehungsweise "gut".
Bei Hautrötungen weg damit!
Für den Fall, dass Kinder nicht auf die selbstklebenden Tatoo-Sticker verzichten wollen, raten die Konsumentenschützer, nicht gleich den ganzen Arm des Sprösslings mit den selbstklebenden Bildchen zuzupflastern. Zunächst sollte mit einem Tattoo-Sticker ausprobiert werden, ob das Kind diesen überhaupt verträgt. Komme es zu Hautrötungen, sollte der Sticker sofort entfernt werden.
(apa/red)
