Malyasia bekämpft Handy-Pornos: Teens tauschen Sexorgien-Pics per Mobiltelefon
- Besitz von Pornographie mit Haftstrafen geahndet
- Neue Technologien fordern die Regierung heraus

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Die malaysische Regierung hat die Polizei angewiesen, die Handys der Bevölkerung stichprobenartig nach pornographischem Material zu untersuchen. Lokale Zeitungen hatten davor berichtet, dass Jugendliche Sexorgien feiern würden und anschließend Fotos und Vidos dieser Events per Mobiltelefon austauschen würden. Die Polizei wurde darufhin angewiesen, umgehend alle derartigen Bilder zu löschen.
Der Besitz von pornographischem Material wird in Malaysia streng geahndet. Porno-Seher müssen mit einer Haftstrafe von fünf Jahren oder 50.000 Ringgit (rund 11.000 Euro) Bußgeld rechnen, berichtet BBC. Im TV ist jede Form von Zärtlichkeit und Erotik, zum Beispiel auch küssen, verboten. Besitzer von Internet-Cafés müssen mit empfindlichen Strafen rechnen, wird auch nur einer ihrer Gäste beim Download von Pornos erwischt.
Die Popularität des Internets und anderen neuen Medien - wie Handys - stellt die Regierung Malaysias vor ein massives Problem. Einerseits sollen neue Technologien forciert werden, andererseits ist eine Zensur dieser Medien schwer zu gewährleisten. (red)
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