Morddrohung wegen Handymasten-Steuer: VPNÖ-Klubobmann Schneeberger bedroht
- Politiker: "Polizei verstärkt in meinem Umfeld tätig"
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Klaus Schneeberger, Klubobmann der Volkspartei im NÖ Landtag, sieht sich mit einer Morddrohung konfrontiert, die im Zusammenhang mit der vor wenigen Wochen beschlossenen Handymasten-Steuer steht. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) hat einen diesbezüglichen Bericht in der Lokalausgabe "Wiener Neustädter Zeitung" der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) bestätigt.
Schriftliche Morddrohung
LVT-Leiter Rudolf Slamanig sagte auf Anfrage der APA, dass es eine "schriftliche Morddrohung" gegen Schneeberger gebe. Das Schreiben sei vergangenen Woche eingegangen. Das LVT habe "entsprechende Maßnahmen" veranlasst, die "weiter aufrecht" seien. Slamanig bestätigte auch, dass die Drohung im Zusammenhang mit der Handymasten-Steuer zu sehen sei.
"Lassen uns nicht einschüchtern"
"Ja, es stimmt, die Polizei ist verstärkt in meinem Umfeld tätig", wurde Schneeberger in der "Wiener Neustädter Zeitung" der NÖN zitiert. "Es ist richtig, dass es eine schriftliche Drohung im Zusammenhang mit der Masten-Steuer gibt", ließ der Klubchef in einer der APA übermittelten Stellungnahme ausrichten. "Die Sicherheitsdirektion wurde eingeschaltet. Mehr ist dazu nicht zu sagen - außer: Wir lassen uns nicht einschüchtern und gehen unseren Weg weiter."
Auch Familie des Politikers wird bedroht
Die Morddrohung soll laut NÖN an die Privatadresse des VP-Klubchefs in Wiener Neustadt gerichtet worden sein. Sie betreffe auch die Familie des Politikers und all jene, die an der Handymasten-Steuer "in irgendeiner Form beteiligt sind oder daran mitgewirkt haben", so die Zeitung. (apa/red)
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