Notebook-Sofa ist das Büro der Zukunft: Konkurrenz für den klassischen Schreibtisch
- "Compod": Arbeitschouch zum Wohnen und Arbeiten
- Innovationsfreudige Berufseinsteiger sind Zielgruppe

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Der klassische Schreibtisch bekommt Konkurrenz: Mit dem Compod hat die Firma Wiesner-Hager eine "Arbeitscouch" entwickelt, welche die Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten aufbricht. Compod zielt vor allem auf innovationsfreudige Berufseinsteiger ab, die zwischen PlayStation am Boden und Notebook am Couchtisch groß geworden sind und mit traditionellen Bürostrukturen nicht viel am Hut haben.
Die Idee hinter Wiesner-Hagers Compod ist bereits 15 Jahre alt: Schon damals hat der Zukunftsforscher Gerd Gerken postuliert, dass das Büro der Zukunft ein Sofa mit Notebook sein werde. Der neue Entwurf kommt diesem Gedanken recht nahe: Statt Schreibtisch, Sessel und Computer besteht der Compod lediglich aus einem Couch-artigen Sitz- und Liegemöbel. Eine Notebook-Halterung ist direkt an der Seite montiert.
Die gesamte Compod-Familie umfasst gleich mehrere Sessel/Couch-Kreationen: COMPOD.move (mobile Arbeitsstation), COMPOD.create (Möbel für die "Arbeit zwischendurch"), COMPOD.play (für Arbeit und Entspannung) und COMPOD.meet (für mehrere Personen gleichzeitig ausgelegt - siehe Bild). Die Preise der Compod-Möbel liegen (abhängig vom gewünschten Bezug) zwischen 1.000 und 3.000 Euro. (E-MEDIA/Nr. 18)
