Nach Zusammenbruch: Andrea Herberstein spricht in NEWS erstmals über Selbstanzeige
- "Es wurden sechs Rechnungen umgeschrieben"
- "Finanzielle Lage prekär. Bete für die Tiere zu Gott."

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Fehlende Unterlagen und mangelnde Kontrolle
Nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch, den sie in einer deutschen Klinik therapierte, sprach Andrea Herberstein mit NEWS-Herausgeber Alfred Worm. In aller Offenheit wurde über zwei Selbstanzeigen, umgeschriebene Rechnungen, Steuerschonung und die prekäre Lage des Tierparks geredet.
-) "In fast allen Medien werden meine Familie und ich seit Wochen kriminalisiert - es findet eine unvorstellbare Hatz auf uns statt." - "Eine von uns beauftragte Steuerberatungskanzlei hat zwei Selbstanzeigen erstattet. Die erste wegen nicht deklarierten Kartenverkaufs- und Gastronomieerlösen, die zweite wegen Rechnungen, die vom Privathaus Colloredogasse auf Arbeiten im Schloss Herberstein umgeschrieben wurden ... Um Personal im Ausmaß von 5,8 Millionen Schilling (1996 bis 2000) zu bekommen, mussten wir gewisse Beträge steuerlich nicht deklarieren ..."
-) Zwischen 1997 und 2001 wurden sechs Rechnungen mit einer Gesamtsumme von 600.000 Schilling umgeschrieben. So konnten wir einen Vorsteuerabzug geltend machen. Ansonsten wurden alle zur Förderung eingereichten Arbeiten nachweisbar durchgeführt - die öffentliche Hand wurde um keinen einzigen Euro geschädigt."
"Die finanzielle Lage des Tierparks ist wegen der Nichtauszahlung zugesagter Förderungsmittel prekär."
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