Roger Federer gewinnt US-Open: Schweizer auch für Andre Agassi eine Nummer zu groß
- Vier-Satz-Sieg im Finale über den US-Amerikaner
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Roger Federer hat seinen Titel bei den US- Open erfolgreich verteidigt - allerdings mit mehr Mühe als erwartet. Der Tennisprofi aus der Schweiz bezwang am Sonntag in New York den 35-jährigen US-Publikumsliebling Andre Agassi in 2:20 Stunden mit 6:3,2:6,7:6(1),6:2.
Doch das Ergebnis täuschte darüber hinweg, wie hart Federer für den zweite Triumph in Flushing Meadows und den insgesamt sechsten Grand-Slam-Titel kämpfen musste. Der Widerstand des Lokalmatadoren, der zwei seiner insgesamt acht Grand-Slam-Titel in New York errungen hat, war erst nach dem Tiebreak des dritten Satzes gebrochen.
Während der Weltranglisten-Erste Federer ein Preisgeld von 1,1 Millionen Dollar (rund 890 000 Euro) einstrich, bekam der auf Platz fünf des Champions Race vorgerückte Amerikaner 825.000 Dollar. Agassis Scheck war um 50 Prozent aufgestockt worden, weil er die amerikanische Turnierserie vor den US-Open als Zweiter beendet hatte.
Bei den Damen hatte Kim Clijsters im fünften Anlauf ihren ersten Grand-Slam-Titel geholt. Die Belgierin bezwang im Endspiel die Französin Mary Pierce klar mit 6:3,6:1.
Die Spieler mit den meisten Grand-Slam-Turniersiegen:
14 Pete Sampras (USA)
12 Roy Emerson (AUS)
11 Björn Borg (SWE), Rod Laver (AUS)
10 Bill Tilden (USA)
8 Andre Agassi (USA), Henri Cochet (FRA), Jimmy Connors (USA), Max Decugis (FRA), Ivan Lendl (CZE), Fred Perry (GBR), Ken Rosewall (AUS)
7 Rene Lacoste (FRA), Bill Larned (USA), John McEnroe (USA), John Newcombe (AUS), Willie Renshaw (GBR), Richard Sears (USA), Mats Wilander (SWE)
6 Roger Federer (SUI), Boris Becker (GER), Stefan Edberg (SWE), Don Budge (USA), Jack Crawford (AUS), Hugh Doherty (GBR), Tony Wilding (NZL)
5 Jean Borotra (FRA), Frank Sedgman (AUS), Tony Trabert (USA)
(apa)
