Außenministerium bestätigt: Nach Hurrikan
"Katrina" zu vier Österreichern kein Kontakt!
- Elf Landsleute warten in New Orleans auf Evakuierung
Nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" bestand am Donnerstag zu vier Österreichern im Katastrophengebiet kein Kontakt: Wie Außenministeriumssprecherin Astrid Harz zur APA sagte, konnten die Personen nach Angaben ihrer Verwandten nicht erreicht werden. Auch bei den offiziellen österreichischen Stellen meldeten sie sich nicht. Elf weitere Landsleute warteten laut Harz in New Orleans auf ihre Evakuierung.
"Zum Zeitpunkt der Katastrophe waren nach unserem derzeitigen Wissensstand etwas über 20 Österreicher in New Orleans. Von denen sind eine Reihe bereits aus der Stadt ausgereist", sagte Harz. Übrig waren nach aktuellem Stand am Donnerstagvormittag elf Landsleute, von denen sich laut Außenministerium sieben in Hotels und vier in einer Studentenunterkunft aufhielten. Sie sollten im Zuge der generellen amerikanischen Evakuierungsmaßnahmen nach Houston gebracht werden.
Dort halte sich nunmehr auch der österreichische Generalkonsul aus Washington D.C. auf, der die Notversorgung der Österreicher übernimmt. So habe er unter anderem Notpässe, Geld und Ersatzhandys mit, die den heimischen Katastrophenopfern zur Verfügung gestellt werden, sagte Harz.
Laut der APA vorliegenden Informationen soll es sich bei den vier abgängigen Österreichern um zwei Kärntner und zwei Oberösterreicher handeln. (apa)
