62. Vogelgrippe-Opfer in Asien: 58-Jähriger in Vietnam an der Krankheit gestorben
- Erreger ist auch schon in Russland aufgetreten
- Experten befürchten Mutation des gefährlichen Virus
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In Vietnam ist ein weiterer Mensch der Vogelgrippe zum Opfer gefallen, wie die Gesundheitsbehörden bekannt gaben. Ein 58-Jähriger sei am 24. August in ein Krankenhaus in Hanoi gebracht worden und noch am selben Tag gestorben. Er ist bereits das 62. Vogelgrippe-Opfer, das in diesem Jahr in Asien zu beklagen ist.
Der stellvertretende Leiter des vietnamesischen Instituts für Epidemiologie, Pham Ngoc Dinh, erklärte, bei dem Mann sei die Komponente H5 des gefährlichen Virus entdeckt worden, das Element N1 jedoch noch nicht. Es würden weitere Tests durchgeführt.
Auch in Russland ist der Erreger schon aufgetreten. Experten befürchten, das Virus, das bisher nur von Geflügel auf Menschen übertragen wurde, könnte derart mutieren, dass auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch nicht auszuschließen sei. Ein wirksamer Impfstoff könnte allerdings erst entwickelt werden, wenn diese Mutation tatsächlich stattgefunden hat.
