Dienstag, 30. August 2005

Nach Notwasserung vor Sizilien: Tote Vermisste und Flugschreiber geborgen

  • Unglücksmaschine liegt in 1.440 Metern Tiefe

Drei Wochen nach der tragischen Notwasserung vor Sizilien hat ein Spezialschiff auf dem Meeresgrund die Leichen der drei Vermissten geortet. Zudem sei auch der erste der beiden Flugschreiber in 1.440 Metern Tiefe lokalisiert und geborgen worden, der Auskunft über die Unglücksursache geben soll, berichtete die Zeitung "La Repubblica" am Dienstag.

Das zypriotische Schiff "Edt Ares" habe auch bereits zwei der völlig unkenntlichen Skeletts an die Oberfläche gebracht. Sie sollen einer DNA-Analyse unterzogen werden, könnten aber voraussichtlich erst in einer Woche sicher identifiziert werden, hieß es.

Die Maschine der tunesischen Fluglinie Tuninter war am 6. August in der Nähe von Palermo im Meer notgelandet. Bei dem Aufprall war das Flugzeug in drei Teile zerbrochen. 13 Menschen wurden nach dem Unglück tot geborgen, 23 wurden verletzt, darunter der Pilot. Zwei Passagiere und der Bordmechaniker wurden vermisst. Die Maschine war auf dem Weg vom süditalienischen Bari auf die Ferieninsel Djerba.

(apa)

30.8.2005 09:49