Blutbad in Kirche angerichtet: Amokläufer erschoss vier Menschen in Texas
- Selbstmord nach neunstündiger Polizei-Belagerung
Ein Mann hat in Texas wahllos auf Kirchenbesucher geschossen und dabei vier Menschen und schließlich sich selbst getötet. Zwei Frauen traf er, als sie gerade in ihrem Auto zur Andacht angekommen waren, wie US-Medien am Montag berichteten. Zwei weitere Gläubige erschoss er, nachdem auf sein Klopfen hin, ein Gemeindemitglied die Tür des Gotteshaus geöffnet hatte.
Ein dritter Kirchenbesucher wurde verletzt. Zu den Opfern gehört auch der Pastor der Gemeinde Assembly of God in der kleinen texanischen Stadt Sash, rund 100 Kilometer von Dallas entfernt.
Nach den Schüssen flüchtete der Täter zu seinem eigenen Haus nicht weit von der Kirche entfernt. Polizisten umstellten das Gebäude. Als sie nach neunstündiger Belagerung einen Knall hörten, stürmten sie das Haus und fanden den Mann tot.
"Alles deutet darauf hin, dass er sich selbst umgebracht hat", sagte ein Polizeisprecher. Über die Motive der Bluttaten wurde zunächst nicht bekannt. (apa)
